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Zahlen verbessert

 

Nach dem Aufwärtstrend im zurückliegenden Jahr blickt die Schwälbchen Molkerei optimistisch auf die Geschäfte 2024. “Wir haben 2023 ein Ergebnisniveau erreicht, dass in der langen Historie unserer Unternehmen außerordentlich gut ist”, sagte Vorstandschef Günter Berz-List der Deutschen Presse-Agentur in Bad Schwalbach. “Ich bin zuversichtlich, dass wir das ansehnliche Niveau von 2023 auch dieses Jahr halten können.” Dies gelte für beide Geschäftsfelder der Schwälbchen AG, die Molkerei und den Großverbraucher-Frischdienst.

Nach den hohen Energiekosten in den vergangenen zwei Jahren rechne er 2024 hier mit weniger Kosten, sagte Berz-List. Zudem würden Verpackungen voraussichtlich preisstabil bleiben. Allerdings werde sich der seit diesem Jahr gültige CO2-Aufschlag auf die LKW-Maut doppelt bemerkbar machen, erklärte er. “Die Logistik wird deutlich teurer werden.”

2023 stieg in der Schwälbchen-Gruppe das Ergebnis nach Steuern vorläufigen Zahlen zufolge auf knapp 6 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte diese Summe bei 605.000 Euro gelegen. Der Umsatz erhöhte sich im gleichen Zeitraum um rund 4 Prozent auf mehr als 220 Millionen Euro. Davon machte der Frischdienst 120 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern lag in dieser Sparte 2023 bei knapp 4 Millionen

In der Molkerei wurden 2023 120 Millionen Kilogramm Milch verarbeitet, 7,6 Prozent weniger als im Vorjahr (129,9 Millionen Kilogramm). Der Umsatz sei mit rund 116 Millionen Euro unverändert geblieben im Vergleich zu 2022, sagte Berz-List.

Schwälbchen musste 2023 zudem die Kosten für die Folgen eines Cyberangriffs verkraften, der die kaufmännischen Prozesse der Molkerei über mehrere Wochen lahmlegte. “Das war ein ordentlicher sechsstelliger Betrag, der wehgetan hat”, sagte Berz-List. Doch aus dieser Erfahrung habe das Unternehmen gelernt. “Jetzt haben wir nicht nur die neueste Sicherheitssoftware, sondern nutzen auch neue Software in der Lagerlogistik oder in der Personalverwaltung.”

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