„Herzlichen Glückwunsch an EU-Kommissar Maroš Šefčovič und sein Team zu einem weiteren Durchbruch sowohl in der europäischen Handelsstrategie als auch auf der globalen
Handelsbühne“, erklärt Alexander Anton, Generalsekretär der EDA. Ohne den vollständigen Text des Abkommens analysiert zu haben, erkennt die EDA die erweiterten
beidseitigen Handelsmöglichkeiten für den Milchsektor in Australien und der EU an und begrüßt diese, verbunden mit einer sorgfältig gesteuerten Marktöffnung mit spezifischen Zollkontingenten für Produkte wie Butter (5.000 Tonnen), Magermilchpulver (8.000 Tonnen) oder Molkenproteinkonzentrate (2.000 Tonnen).
Mit diesen verbesserten Marktzugangsbedingungen würde der EU-Milchsektor mehr Planungssicherheit in einem Markt gewinnen, dessen Potenzial über die EU-Exporte von 380 Millionen Euro im Jahr 2025 hinausgeht. „Ein weiterer wichtiger Schritt ist natürlich die grundsätzliche Akzeptanz des GI-Systems und seines Wertes durch unsere australischen Partner – die Einzelheiten der Vereinbarung bleiben abzuwarten –, aber dies ist sicherlich ein sehr wichtiger Schritt für uns“, fasste Alexander Anton zusammen.
Handel
- Roland Sossna
Quelle: EDA