Welche Potenziale bietet die Nanotechnologie und wie stärkt sie schon heute die Lebensmittelsicherheit? Antworten finden sich im neuen DLG-Expertenwissen.
Ab dem 1. Juli 2026 konkretisiert bzw. verschärft die Verordnung (EU) 2024/2895 die Anforderungen an den Nachweis der Lebensmittelsicherheit im Hinblick auf Listeria monocytogenes insbesondere in verzehrfertigen Lebensmitteln. Besonders betroffen sind sensible Produktgruppen wie Fertiggerichte, Räucherfisch, Feinkostsalate, geschnittene Fleischwaren und Weichkäse. Künftig muss noch belastbarer wissenschaftlich belegt werden, dass die relevanten Grenzwerte über die gesamte Haltbarkeit eingehalten werden, was höhere Anforderungen an HACCP, Validierung und Prozesskontrolle stellt.
Schnelle, innovative Nachweismethoden werden deshalb immer wichtiger. Nanosensorbasierte Verfahren ermöglichen eine deutlich schnellere Detektion von Listerien – oft innerhalb weniger Stunden – und können damit insbesondere im Monitoring bzw. in der Prozessüberwachung wertvolle Unterstützung leisten und zur frühzeitigen Risikoerkennung beitragen. Welche Sensorlösungen es gibt, wie sie funktionieren und wo ihre aktuellen Grenzen liegen, erfahren Sie im neuen DLG-Expertenwissen. Auf der Anuga FoodTec 2027 in Köln können Sie entsprechende Technologien auch live erleben!
Zum DLG-Expertenwissen – Nanosensoren in der Lebensmittelindustrie