Be- und Entladung von LKWs und Containern mit Paletten: die neueste Generation des autonom agierenden TRAPO Loading Systems bietet jetzt dank einer Vielzahl an Optimierungen sowie innovativer Features mehr Leistung, Zeitersparnis, Sicherheit, Bedienkomfort, Flexibilität und nutzbare Fläche in der Ladezone.
Grundsätzlich geblieben ist auch bei der neuesten Version des TLS 3600: Das aus Fahrzeug und Dock bestehende Gesamtsystem des renommierten deutschen Herstellers arbeitet vollautomatisch ganz ohne menschliches Eingreifen – und entschärft damit erheblich die bisherige Gefahrenzone zwischen Lager und Verladerampe. In einem Arbeitsgang können dabei parallel bis zu drei Paletten mit einer Traglast von jeweils maximal 1.200 Kilogramm zügig und zugleich sicher verladen werden. Für den Einsatz sind keine Umbauten am LKW erforderlich, die direkte Anbindung an ein vollautomatisches Regallager ist möglich.
Das Starten des Verladevorgangs erfolgt intuitiv mit einem übersichtlich visualisierten Bedienpanel außerhalb der Ladezone. Die Position des TLS wird vor und während der Einfahrt in den Lkw autonom geregelt, wobei das System dank des schmalen Aufbaus nebenliegende Ladetore nicht versperrt, an der Rampe etwaige Höhenunterschiede und auch Schrägstellungen des LKW autark korrigiert und problemlos bis zu 4° Steigung der Verladebrücke bewältigt. Integrierte Tracking‑Funktionen erfassen jede Palette und stellen sicher, dass das Verladeschema exakt eingehalten wird.
Die neue TLS-Generation 2026 – kompakter, flexibler, prozesssicherer
Mit dem aktuellen „Make Over“ hat TRAPO sein bislang im Markt einzigartiges Transport Loading System in puncto Performance und Bedienkomfort jedoch nun auf ein neues Level gesetzt. Am augenfälligsten ist dabei die Verkürzung des TLS auf insgesamt zehn Meter, wodurch im Vergleich zur bisherigen Ausführung bis zu 17 % mehr nutzbare Fläche in der Ladezone zur Verfügung steht. Im Unterschied zu einem One-Shot-Produkt, das auf einer Länge von ca. 20 Metern vor einer Laderampe fest installiert wird und bei denen der LKW zudem präzise ausgerichtet werden muss, beansprucht das TLS 3600 sogar insgesamt nur die Hälfte des Raumbedarfs.
Für maximale Flexibilität können die Paletten über Shuttle-Systeme oder Fördertechnik von hinten oder von der Seite zum Ladungssystem befördert werden. Ein optionaler Einführtrichter zwischen Laderampe und LKW gleicht zudem größere Überstände der Vollpaletten aus.
Das rund vier Tonnen schwere Fahrzeug mit einer Länge von 4,40 Metern (inklusive Zinken), einer Breite von 2,15 Metern und einer Höhe von 1,35 Metern (bei eingefahrenem Hubmast) bildet mit dem Dock dabei stets eine durch und durch smarte Einheit. Als fest installierte Variante bedient das 4,90 Meter lange, 4,30 Meter breite und damit ebenfalls recht kompakte Dock passgenau eine Ladeluke. Bei der verfahrbaren Variante lassen sich nacheinander bis zu drei Laderampen anfahren.
Mehr Funktionen, neue Optionen, höhere Effizienz
Ein neues Level haben die Automatisierungsexperten aus Gescher-Hochmoor aber auch hinsichtlich der Leistung erreicht: Ein optionales Performance-Paket ermöglicht bis zu 20 Prozent schnellere Ladezeiten, so dass beispielsweise die Beladezeit eines 14-Meter-Trailers mit 33 Europaletten und in Abhängigkeit des Ladeguts auf unter 25 Minuten reduziert werden kann.
Sofern gewünscht oder falls sich im vorgelagerten Prozess des Verladebetriebs die erforderlichen Taktzeiten nicht realisieren lassen, bietet TRAPO als weitere starke Option einen Sequencer mit 33 Stellplätzen sowie ein entsprechendes Upgrade mit insgesamt 66 Stellplätzen für die optimale Taktung vorgelagerter Prozesse an.
Nicht zuletzt begeistert die jüngste Version des TLS 3600 durch eine noch intuitivere Visualisierung der Panel-Oberfläche, die das sichere Bedienen selbst durch nicht ganz so versierte Anwender beinahe zum Kinderspiel macht.
Ein System, eine Steuerung
Dass „Alles-aus-einer-Hand“ bei dem renommierten münsterländischen Anbieter keine Floskel, sondern gelebte Unternehmensphilosophie ist, wissen TRAPO-Kunden längst. Hard- und Software für Einzelkomponenten, Teil- und auch Gesamtlinien werden im TRAPO-Technikum entwickelt, perfekt aufeinander abgestimmt und in das TRAPO Intelligent Managementsystem (TIM) integriert. Vollständig automatisiert ist die Ladezone damit kein Risiko- oder Wartepunkt mehr, sondern stabiler Teil eines schnelleren, reproduzierbaren und skalierbaren Gesamtflusses. Manuelle Eingriffe, Fehler, Unfälle und Verzögerungen werden minimiert, Mitarbeitende spürbar entlastet, Sicherheit und Durchsatz erhöht.
Kurzum: Die Investition in sinnvolle Automatisierung lohnt sich auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten wie heute durchaus. Konkret amortisieren sich die Berechnungen von TRAPO für das TLS 3600 im 3-Schicht-Betrieb bei ganzheitlicher Betrachtung in weniger als 1,2 Jahren.