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Quelle: VDMA

Branche zeigt stabile Entwicklung 

 

Die Branche Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen wird nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamt für das Jahr 2025 einen leichten Produktionszuwachs zwischen 2 und 3 Prozent realisieren können und einen Produktionswert von etwa 16,5 Milliarden Euro erreichen. Das Wachstum im drittstärksten (2024) Maschinenbau-Fachzweig beruht jedoch vornehmlich auf dem hohen Auftragsbestand, mit dem die Branchenunternehmen in das Jahr 2025 gestartet waren.

Auftragseingang nahezu unverändert – Unternehmenslage positiv
Der Auftragseingang unterlag im Jahr 2025 aufgrund der schwierigen globalen Rahmenbedingungen sehr starken Schwankungen und fand keine klare Richtung. Unter dem Strich blieb der preisbereinigte Auftragseingang im Fachzweig Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen trotz Handelskonflikten, geopolitischen Verwerfungen und hohen Unsicherheiten mit einem Minus von 0,5 Prozent nahezu auf Vorjahresniveau.

Die VDMA-Konjunkturumfrage vom Januar 2026 – bezogen auf das vierte Quartal 2025 – zeigte ein überwiegend positives Stimmungsbild: 40 Prozent der teilnehmenden Hersteller von Nahrungsmittelmaschinen, Pharmamaschinen und Verpackungsmaschinen beurteilten ihre aktuelle Lage als gut bis sehr gut, lediglich 6 Prozent bewerteten ihre Lage als schlecht. Nur 10 Prozent der Unternehmen erwarten in den kommenden sechs Monaten eine Verschlechterung der Geschäftslage.

Marktpotenziale weiterhin hoch – Moderates Wachstum erwartet
Im Gegensatz zu vielen Fachzweigen des Maschinenbaus ist die Branche weniger von Strukturproblemen ihrer Kundenindustrien betroffen. Die Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrien haben zwar mit zahlreichen Herausforderungen umzugehen, insbesondere hohe Rohstoff- oder Energiepreise, gleichzeitig ist der Absatz von Endprodukten dieser Industrien in vielen Ländern sehr robust.

Die international breite Aufstellung der Maschinenbau-Unternehmen führt zudem zu einer Risikostreuung; regionale Nachfrageunterschiede können weitgehend ausgeglichen werden. Viele aufstrebende Volkswirtschaften verzeichnen kontinuierliches Wachstum in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, was zu zusätzlichen Investitionen in Verarbeitungs- und Verpackungstechnik führt. Entsprechend wurden die regionalen Geschäftsmöglichkeiten in Süd- und Mittelamerika, Afrika und im Nahen Mittleren Osten sowie Zentral- und Südasien im Rahmen der VDMA-Konjunkturumfrage überwiegend positiv bewertet.
Vor diesem Hintergrund prognostiziert der Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen für das Jahr 2026 ein moderates Umsatzwachstum in Höhe von 3 Prozent.

Standortbedingungen belasten Wettbewerbsfähigkeit 
In zahlreichen Auslandsmärkten sehen sich die Unternehmen einem zunehmenden Wettbewerbsdruck aus China ausgesetzt. Der technologische Vorsprung und die damit einhergehende Wettbewerbsfähigkeit von deutschen und europäischen Herstellern kann nur dann erhalten werden, wenn die strukturellen Standortnachteile in Deutschland und Europa – insbesondere Bürokratie, Energie- und Arbeitskosten – reduziert werden. Die Unternehmen erwarten hier entsprechende Reformen von der Politik.

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