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Sieger ohne Eigentor…!

Im Bild vVon links: Dr. Tobias Langer, Jonas Ertle (Milchwerke Schwaben, Neu-Ulm), Leon Hermann ( Wendelstein Käsewerk GmbH, Bad Aibling) , Max Görtler (BMI e.G., Zapfendorf), Granit Zejnushi (Allgäu Milch Käse e.G., Kimratshofen), Milchprinzessin Verena Wagner Foto: Dietrich Lange

 

 

Den Bogen zur aktuell stattfindenden Fußball-EM zu spannen war dieses Mal einfach: „ …denn so sehen Sieger aus – nämlich die 21 frisch gebackenen Milchtechnologinnen und Milchtechnologen“, konstatierte Dr. Tobias Langer, Leiter des LVFZ für Molkereiwirtschaft in Kempten anlässlich ihrer feierlichen Verabschiedung.

Von den insgesamt angetretenen 24 Prüflingen haben 21 die Abschlussprüfung erfolgreich absolviert – mit einem Notendurchschnitt von 2,95. Dr. Langer würdigte diese Leistung als ein respektables Ergebnis.

Der Beste in der Abschlussprüfung war Jonas Ertle (Milchwerke Schwaben, Neu-Ulm), gefolgt von Max Görtler (BMI e.G., Zapfendorf) und Leon Hermann ( Wendelstein Käsewerk GmbH, Bad Aibling). Auf Platz drei ist Granit Zejnushi (Allgäu Milch Käse e.G., Kimratshofen). Jonas Ertle erhielt als Jahrgangsbester einen Sonderpreis des Fördervereins und eine Urkunde der Regierung von Schwaben für seinen hervorragenden Abschluss.

Wie die Nationalmannschaft hätten die Prüfungsteilnehmer zwar die Vorrunde erfolgreich absolviert, stiegen aber unverzüglich ein in den beruflichen Wettbewerb. Auch hier seien Motivation, Disziplin und Durchhaltevermögen gefordert, so die Milchprinzessin Verena Wagner. „Habt Freude am Job und nehmt Eure Verantwortung ernst, dann ist die hohe Qualität bayerischer Milchprodukte weiterhin gewährleistet!“

Die dritte Bürgermeisterin von Kempten, Erna Kathrin Groll, lobte die qualitätvolle Ausbildung an der Molkereischule Kempten, die weit über das Allgäu hinaus strahle. „Machen Sie das Beste draus, wir haben mit dieser Schule das Beste für Sie gegeben!“, so Groll. Sie bemerkte ferner, dass man diese Schule neu erfinden müsste, wenn es sie nicht schon gäbe.

Dr. Vögele, Leiter der der Berufsschule III in Kempten, erklärte anhand einer Fabel, dass man es nie allen recht machen könne. Deshalb müsse jeder selbst über seinen Weg entscheiden, um seine Ziele zu meistern. „Nutzen Sie die Fortbildungsmöglichkeiten zu Molkereimeister oder –techniker! Diese Investition lohnt sich mit Sicherheit!“, betonte Langer. „Blicken Sie über den Tellerrand hinaus und verlassen Sie Ihre Komfortzone! Denn nur wer mutig und proaktiv ist, kann aktiv mitgestalten!“

Enes Öztürk, Sprecher der Absolventen, konstatierte: “Die Geduld aller Beteiligten war zum Teil maximal gefordert – dafür ein herzlicher Dank!“

 

 

 

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