Konsummilch verliert langfristig an Bedeutung, Käse und Milchfrischeprodukte erreichten 2025 Höchstwerte im Zehnjahresvergleich. Der Käsekonsum stieg nach einem Rückgang 2023 in den beiden Folgejahren wieder deutlich an und lag 2025 bei 26,36 Kilogramm pro Kopf — dem höchsten Wert seit 2015. Auch Milchfrischeprodukte wie Joghurt, Kefir oder Milchmischgetränke legten zuletzt spürbar zu und erreichten mit 31,95 Kilogramm pro Kopf ebenfalls einen Rekordwert im Betrachtungszeitraum. Dagegen blieb der Verbrauch von Konsummilch mit 46,14 Kilogramm pro Kopf zwar nahezu auf Vorjahresniveau, liegt aber rund 13 Prozent unter dem Wert von 2015. Insgesamt zeigt sich damit ein anhaltender Strukturwandel im Milchkonsum: Weg von der klassischen Konsummilch, hin zu stärker verarbeiteten Milchprodukten.
Bildquelle: Milchindustrie-Verband
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- Hans Wortelkamp
Quelle: LV Niedersachsen