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Kampagne gegen Ehrmann

Seit Tagen macht die Tierschutzorganisation Aninova (federführend) Stimmung gegen die Privatmolkerei Ehrmann. Im Zentrum der Kritik steht die Anbindehaltung, die auf einigen der Ehrmann beliefernden Bauernhöfen noch praktiziert wird. In sozialen Medien und eindeutig links/grün orientierten Organen wird dies geradezu freudig aufgegriffen. So z.B. bei utopia.de, hier wird unter anderem der GZSZ-Mime Daniel Noah zitiert, der den bekannten Slogan des Unternehmens in “Ehrmann – keiner kotzt mich mehr an” abgewandelt hat.

Ehrmann nimmt wie folgt Stellung zu den Vorwürfen:

Der Großteil der Milch, die wir an unserem Stammsitz für unsere Produkte verwenden, stammt von Bauernhöfen aus der Umgebung unseres Werkes in Oberschönegg im Allgäu. Viele Betriebe im Allgäu bieten ihren Kühen in der Regel über einen großen Zeitraum des Jahres Laufstall- oder Weidehaltung mit Bewegung und frischem Futter direkt von der Wiese.  
Lediglich ca. 5 % unserer konventionell erzeugten Milchmenge beziehen wir aus Betrieben mit ganzjähriger Anbindehaltung. Nichtsdestotrotz ist es uns ein großes Anliegen, die Entwicklung weg von der Anbindehaltung aktiv zu unterstützen, um den Anteil schon deutlich vor dem geplanten gesetzlichen Ende in zehn Jahren weiter zu reduzieren.  
Dazu stehen wir im stetigen Austausch mit den Landwirten, beraten Sie zu möglichen Verbesserungsmaßnahmen und unterstützen Sie auch ganz konkret dabei, diese umzusetzen. So haben wir bereits vor Jahren ein Bonussystem ins Leben gerufen, das Weidezuschläge inkludiert. Belohnt wird, wenn das Tier an mindestens 120 Tagen á 6 Std. / Tag Weidezugang erhält.  
Alle unsere Milcherzeuger sind überdies grundsätzlich nach QM-Milch sowie VLOG (gentechnikfreie Fütterung) von unabhängigen Zertifizierungsstellen geprüft und zertifiziert. Für die gentechnikfreie Milcherzeugung werden unsere Landwirte honoriert.  

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