Pixabay
Bildquelle: h
Markt
Quelle: VMB

Uneinheitliche Bilanz

Für das erste Halbjahr 2024 fällt die Bilanz des weltweiten Handels mit Milchprodukten sehr uneinheitlich aus. Im Juni wurde der globale Handel von einer abnehmenden Nachfrage geprägt. Gerade auch bei Milchprodukten mit zuletzt gesteigertem Handelsvolumen wie z.B. Käse und Molkenpulver verlor das Absatzpotenzial zu den vorausgegangenen Monaten. Der zu Beginn des zweiten Quartals einsetzende Nachfragerückgang bei Butter und insbesondere bei Magermilchpulver und Vollmilchpulver hat sich zu Jahresmitte teilweise nochmals verstärkt.

Der Handel mit Milchpulver hat im Juni den stärksten Verlust hinnehmen müssen. Nach einem bereits abgeschwächten Absatz in den beiden Monaten zuvor ist das Handelsvolumen mit Magermilchpulver spürbar eingebrochen und lag gut 13 % unter dem Vorjahresmonat. Auf Sicht des ersten Halbjahres wurde um 6 % weniger Magermilchpulver weltweit umgesetzt als im vergleichbaren Zeitraum des vergangenen Jahres.

Der globale Käseexport stieg um 7 % zum ersten Halbjahr 2023 an. Hauptimporteur war mit Abstand das Vereinigte Königreich.

Der globale Export mit Butter/-öl hatte im Verlauf des zweiten Quartals weiter an Schwung verloren. Neuseeland als Hauptexporteur lieferte im ersten Halbjahr 2024 über 10 % weniger Ware und auch die EU-27, als zweitgrößter Exporteur hatte das Volumen um über 5 % in den ersten sechs Monaten reduziert.

Abb.: Pixabay

Verwandte Artikel

Unternehmen

Ben & Jerry’s blitzt ab

Klagepunkte gegen Unilever gerichtlich zurückgewiesen...
Politik

Rainer bremst bei der Zuckersteuer

Bundeslandwirtschaftsminister macht Leitungsvorbehalt geltend...
Unternehmen

Almil meldet Insolvenz an

Sanierung soll in Eigenregie erfolgen...
Unternehmen

SalzburgMilch hält an Bio-Grundsätzen fest

Weiterhin 100 Prozent Bio-Futter, Erhöhung des Milchpreises ab September 2026...
Unternehmen

„Leche Celta“ ist ein wichtiger Umsatzbringer

Lactogal stabilisiert sein Geschäft mit der vor 20 Jahren übernommenen...
Markt

Alternativen bleiben teurer

ProVeg untersucht Preisstellung für pflanzliche Alternativprodukte in den Niederlanden...
Nach oben scrollen