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Uneinheitliche Bilanz

Für das erste Halbjahr 2024 fällt die Bilanz des weltweiten Handels mit Milchprodukten sehr uneinheitlich aus. Im Juni wurde der globale Handel von einer abnehmenden Nachfrage geprägt. Gerade auch bei Milchprodukten mit zuletzt gesteigertem Handelsvolumen wie z.B. Käse und Molkenpulver verlor das Absatzpotenzial zu den vorausgegangenen Monaten. Der zu Beginn des zweiten Quartals einsetzende Nachfragerückgang bei Butter und insbesondere bei Magermilchpulver und Vollmilchpulver hat sich zu Jahresmitte teilweise nochmals verstärkt.

Der Handel mit Milchpulver hat im Juni den stärksten Verlust hinnehmen müssen. Nach einem bereits abgeschwächten Absatz in den beiden Monaten zuvor ist das Handelsvolumen mit Magermilchpulver spürbar eingebrochen und lag gut 13 % unter dem Vorjahresmonat. Auf Sicht des ersten Halbjahres wurde um 6 % weniger Magermilchpulver weltweit umgesetzt als im vergleichbaren Zeitraum des vergangenen Jahres.

Der globale Käseexport stieg um 7 % zum ersten Halbjahr 2023 an. Hauptimporteur war mit Abstand das Vereinigte Königreich.

Der globale Export mit Butter/-öl hatte im Verlauf des zweiten Quartals weiter an Schwung verloren. Neuseeland als Hauptexporteur lieferte im ersten Halbjahr 2024 über 10 % weniger Ware und auch die EU-27, als zweitgrößter Exporteur hatte das Volumen um über 5 % in den ersten sechs Monaten reduziert.

Abb.: Pixabay

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