Pulver, Fortress
Quelle: Packaging Europe

Pulver statt flüssig

In einem aktuellen Whitepaper, das der Hersteller von Kontrollwägesystemen Fortress Technology veröffentlicht hat, untersucht das Unternehmen die Umweltvorteile des Austauschs bewährter Verfahren auf dem globalen Markt gegen Voll- und Magermilchpulver.

In dem Papier heißt es, dass die heutigen industriellen Methoden der Landwirtschaft und der Lebensmittelproduktion „die Umwelt schwer schädigen und angesichts der wachsenden Weltbevölkerung nicht nachhaltig sind“, und dass VMP und MMP zusammen mit anderen Milchprodukten als potenziell nachhaltigere Lösung empfohlen werden. Der weltweite Markt für Milchpulvermarkt wurde im Jahr 2023 auf 34,6 Milliarden US-Dollar geschätzt, es wird ein jährliches Wachstum von 5,6 Prozent vorhergesagt, so dass bis 2032 57,2 Milliarden US-Dollar Umsatz erreicht werden.
Zu den ökologischen Vorteilen von Milchpulver gehören Kompaktheit und Gewichtsreduzierung: Für die Herstellung von 3,75 Litern fettfreiem Milchpulver werden etwa 225 Liter Frischmilch benötigt, heißt es von Seiten Fortress Technology, was bedeutet, dass für den Transport der gleichen Menge an Milch in Pulverform etwa 60 Mal weniger Platz benötigt wird. Die Verwendung von Milchpulver anstelle von Frischmilch erfordert keine Kühllagerung, und durch den effizienteren Transport von Milcherzeugnissen, der weniger Kraftstoff verbraucht und weniger Emissionen verursacht, können Lebensmittelhersteller ihren CO2-Fußabdruck verringern und einen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels leisten.

 

Foto: HOCHDORF

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