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Mehr Resilienz und Wandel

Auf einem Symposium in Berlin wurden in der vergangenen Woche die Forschungsergebnisse der letztjährigen Ausschreibung der Edmund Rehwinkel-Stiftung vorgestellt. Unter der Fragestellung „Mehr Resilienz und Wandel – Wie sehen die Strategien für Agrarwirtschaft und Politik aus?“ untersuchten die fünf geförderten Studien, wie die Branche in einer sich schnell verändernden Welt zukunftsfähig bleiben kann. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik, Verbänden und Hausbanken nahmen an der wissenschaftlichen Konferenz inklusive Abendempfang teil.

Veränderung ist unsere neue Normalität

Zu den großen Treibern Klimawandel, Digitalisierung und demografischer Wandel kommen akute Krisen wie die Corona-Pandemie oder der Krieg in der Ukraine. Der permanente Wandel macht unsere Welt komplexer und stellt die Agrarbranche vor enorme Herausforderungen. Die Edmund Rehwinkel-Stiftung hat mit ihrer Ausschreibung 2023 untersuchen lassen, wie die grüne Branche diesen Wandel bewältigen kann. Auf dem Symposium wurden am gestrigen Dienstag in Berlin die Studien von Dr. Heiko Hansen, Thünen-Institut für Betriebswirtschaft, Prof. Dr. Alfons Balmann, Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), Prof. Dr. Ulrike Grote, Leibniz Universität Hannover, Dr. Cornelia Steinhäuser, Universität Münster und Dr. Kirsten Boysen-Urban, Universität Hohenheim, sowie ihren jeweiligen Teams einem breiten Publikum vorgestellt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Matthias Schulze Steinmann, Chefredakteur des Branchenmediums top agrar. Die fünf Forschungsarbeiten sind in Band 40 der „Schriftenreihe der Rentenbank“ erschienen. Dieser und frühere Bände können unter www.rentenbank.de kostenlos elektronisch abgerufen werden.
Bei der anschließenden Abendveranstaltung appellierte Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstandes der Rentenbank und Vorsitzende des Vorstandes der Edmund Rehwinkel-Stiftung, an die Gäste: „Wir müssen aufhören, zurückzublicken und vergeblich zu hoffen, dass alles wieder so wird wie früher. Schauen wir vielmehr nach vorne, in die Zukunft. Denn nur so können wir neue Wege gehen und uns widerstandsfähig aufstellen – und nur so werden wir auch in Zukunft erfolgreich sein.“
In eine ähnliche Kerbe schlug auch der Dinner Speaker des Abends, der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Prof. Dr. Moritz Schularick, der einen umfassenden wie erhellenden Blick auf die wirtschaftlichen Entwicklungen in der Welt und in Deutschland warf. Sein Credo des Abends lautete: „In Zukunft muss es mehr um Veränderung als um Bewahrung gehen“.

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