Marketing
Quelle: taste GmbH

KI im Foodmarketing

Die Food-Agentur „taste“ und das Marktforschungsinstitut „concept m“ haben eine umfassende Untersuchung zur Rolle von generativer KI im Foodmarketing vorgelegt. Das zentrale Ergebnis: Der Einsatz von KI birgt für Marken kein grundsätzliches Werberisiko. Entscheidend ist jedoch eine „strategische und handwerklich saubere Umsetzung“.

Bekanntlich schwankt die öffentliche Wahrnehmung von KI zwischen Euphorie und Skepsis.  Konsumenten jedoch – so ein Fazit der Studie – akzeptieren KI dann, wenn sie Markenbotschaften emotional verstärkt, glaubwürdig inszeniert und nicht als „billige Abkürzung“ daherkommt. KI wird zunehmend als selbstverständlicher Bestandteil moderner Bildbearbeitung wahrgenommen – der anfängliche Wow-Effekt ist verpufft, und die Frage nach dem „Wozu?“ tritt in den Vordergrund.

Lukas Dudek, Geschäftsführer von taste, betont: „Kreativpotenziale entfalten sich nur mit dem richtigen Kontext und handwerklicher Qualität; unsaubere Umsetzung bleibe unverzeihlich.“ Die Kritik an KI in der Werbung sei letztlich Teil einer alten konsumkritischen Debatte. Verbraucher sehen den Einsatz jedoch weit weniger negativ, als oft angenommen. Die Studie mündet in ein praktisches Bewertungs-Tool, das Marken hilft, den strategisch passenden KI-Einsatz zu planen. Die vollständigen Ergebnisse erscheinen im Januar.

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