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Comté unter Kritik

 

 

Comté, ein symbolträchtiger Käse aus dem französischen Jura, steht im Mittelpunkt einer heftigen Kontroverse. Die Hersteller sehen sich mit einem Umweltskandal konfrontiert. Der Hauptvorwurf an die Comté-Käsereien betrifft die Verschmutzung der Flüsse und Böden in der Region Franche-Comté. Nach Ansicht von Kritikern verursacht die Aufzucht der Montbéliard-Kühe, deren Milch für die Herstellung des Comté-Käse verwendet wird, große Mengen an Exkrementen. Diese belasten die Böden mit Stickstoff und Phosphor, die angeblich die Flüsse Doubs, Loue und andere Wasserläufe in der Region kontaminieren. Ein weiterer Streitpunkt ist das schnelle Wachstum der Comté-Produktion: Sie hat sich in den letzten 30 Jahren mehr als verdoppelt, von 30.000 Tonnen im Jahr 1991 auf 72.000 Tonnen im Jahr 2024, von denen mittlerweile 10% exportiert werden.

 

Foto: Comté

 

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