Am 3. November einigten sich die Europäische Union und das Vereinigte Königreich darauf, einen Großteil der zusätzlichen Brexit-Kontrollen abzuschaffen. Dazu gehören beispielsweise Kontrollen von Fleisch und Milchprodukten sowie Dokumentenkontrollen im Handel mit Blumen und Pflanzen. Dadurch können Waren schneller die Grenze passieren. Dies spart Zeit und Geld, insbesondere für kleinere Importeure und Exporteure, die Schwierigkeiten haben, die zusätzlichen Kosten des Brexits aufzufangen.
Im Gegenzug für diese Lockerung muss das Vereinigte Königreich seine Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit und im Agrarbereich an die der Europäischen Union angleichen. Die neuen Regelungen sollen voraussichtlich im ersten Quartal 2028 in Kraft treten. Ursprünglich war geplant, dass die Vorschriften bereits im nächsten Jahr in Kraft treten sollten. Die Verzögerung ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass zunächst die britische Gesetzgebung angepasst werden muss.
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