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75 Jahre Rentenbank

Im Bild von links nach rechts: Joachim Rukwied (DBV-Präsident & Verwaltungsratsvorsitzender Rentenbank), Nikola Steinbock (Vorstandssprecherin Rentenbank), Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, stv. Verwaltungsratsvorsitzender Rentenbank), Dietmar Ilg und Dr. Marc Kaninke (beide Rentenbank-Vorstandsmitglieder) (Foto: Rentenbank)

Am 11. Mai 1949 trat das Gesetz über die Landwirtschaftliche Rentenbank in Kraft. Damit nahm die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum ihre Tätigkeit auf. Am vergangenen Samstag feierte die Rentenbank mit Vertretern ihrer Gremien und geladenen Ehrengästen ihr 75-jähriges Bestehen mit einem Galadinner in ihren Räumlichkeiten in Frankfurt am Main.
In seiner Festrede nannte der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Rentenbank, DBV-Präsident Joachim Rukwied, die Rentenbank ein Juwel für die Landwirtschaft, auf das die Branche stolz sein könne. Er betonte: „Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum eine unverzichtbare Institution. Ihr starkes Engagement in der Investitionsförderung unterstützt die Weiterentwicklung unserer Betriebe in Richtung Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit. Die Renten-bank engagiert sich darüber hinaus in großartigen Projekten und leistet mit vielen Aktivitäten seit Jahren einen großen Beitrag zur Förderung von jungen Talenten und herausragenden Ideen.“

Zusammenarbeit und Verlässlichkeit
Die Rentenbank sei mit ihren 75 Jahren so innovativ wie nie, bekräftigte der zweite Festredner des Abends, der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir. Als Beispiele nannte er die Initiierung eines eigenen Förderprogramms für Hofnachfolge-rinnen und Existenzgründerinnen sowie die gemeinsame Förderung von agrarnahen Start-ups in der Frühfinanzierungsphase. Besonders hob er die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit seinem Haus hervor, etwa bei der erfolgreichen Abwicklung des Investitions- und Zukunftsprogramms. Auf europäischer Ebene wolle er sich dafür einsetzen, die Attraktivität der Förderdarlehen der Rentenbank durch die Anhebung von bestehenden Obergrenzen etwa bei den De-minimis-Beihilfen weiter zu verbessern. Einen Vorschlag habe er dazu im Agrarrat Ende April bereits unterbreitet.

Hilfe zur Selbsthilfe als Zweck seit Gründung
Was die Rentenbank so besonders macht, erklärte die Unternehmenshistorikerin Dr. Andrea Schneider-Braunberger in ihrer Keynote: „Ihren Zweck kann die Rentenbank seit 75 Jahren dank eines Dreiklangs erfolgreich verfolgen: Als Eigentümerfreies Konstrukt, das ein risikobewusstes Geschäft erlaubt, aber doch alle Stakeholder einbindet. Mit Spezialisierung auf die Agrarwirtschaft, welche die hohe Kompetenz sicherstellt. Und mit einer verordneten Wettbewerbsneutralität, die keine einseitige Ausrichtung erlaubt. Dies führt nicht zu Gewinnmaximierung, sondern zu Maximierung der Zweckerfüllung.“

 

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