Wenn sich im Mai die internationale Verpackungs- und Prozessindustrie in Düsseldorf trifft, gehen zwei Unternehmen aus dem Münsterland erstmals einen gemeinsamen Schritt: Die Maschinenbau Scholz GmbH & Co. KG und die Georg Hagelschuer GmbH & Co. KG präsentieren sich auf der interpack 2026 mit einem eigenen Gemeinschaftsstand. Vom 7. bis 13. Mai zeigen sie, wie aus gewachsener Partnerschaft ein durchdachtes Gesamtkonzept wird.
Was beide Unternehmen verbindet, ist mehr als eine klassische Zusammenarbeit. Über Jahre hinweg ist ein intensiver fachlicher Austausch entstanden – geprägt von gemeinsamen Projekten, ähnlichen Kundenanforderungen und dem Anspruch, Lösungen nicht isoliert, sondern ganzheitlich zu denken. Genau diesen Ansatz machen Scholz und Hagelschuer auf der Messe erlebbar.
Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel ihrer Technologien: von Autoklaven für die Sterilisation und Pasteurisation bis hin zur passgenauen Dampferzeugung. Für Fachbesucher entsteht daraus ein klarer Vorteil: Sie treffen auf zwei Spezialisten, die ihre Systeme aufeinander abgestimmt denken – und so Lösungen anbieten, die im Zusammenspiel überzeugen.
Die Idee für den gemeinsamen Messeauftritt ist dabei aus der Praxis heraus gewachsen. Die räumliche Nähe im Münsterland und der regelmäßige Austausch zu technischen Fragestellungen – etwa bei kompakten Sterilisationsanlagen für Start-ups in der Lebensmittelbranche – haben den Grundstein gelegt. Der Schritt auf die interpack ist nun die sichtbare Weiterentwicklung dieser Zusammenarbeit.
Maschinenbau Scholz bringt mehr als ein Jahrhundert Erfahrung in die Partnerschaft ein. Das Unternehmen hat sich über Jahrzehnte hinweg in der Entwicklung und Fertigung von Schnellverschlüssen und Autoklaven etabliert und seine Kompetenz stetig ausgebaut – unter anderem durch die Integration namhafter Hersteller wie Lagarde und LUBECA. Heute stehen die Anlagen für präzise Prozesse, gleichmäßige Wärmeverteilung und hohe Effizienz in der Lebensmittelproduktion.
Hagelschuer ergänzt dieses Know-how mit über 35 Jahren Erfahrung in der industriellen Dampferzeugung. Das Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte Dampf- und Heißwasserkesselanlagen, die exakt auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind. Themen wie Dekarbonisierung, elektrische Dampferzeugung, hybride Systeme, alternative Brennstoffe sowie steigende regulatorische Anforderungen – etwa durch die 44. BImSchV – spielen dabei eine immer größere Rolle und prägen auch den Messeauftritt.
Dass sich beide Technologien ideal ergänzen, zeigt sich besonders im Detail: Autoklaven sind auf zuverlässig erzeugten Dampf angewiesen – und genau hier setzt Hagelschuer an. Für Besucher bedeutet das ein stimmiges Gesamtbild: zwei Unternehmen, die ihre Stärken bündeln und gemeinsam weiterdenken.