Innerhalb von nur 13 Jahren ist es der Swiss Can AG (SC) gelungen, sich international als renommierter Spezialist für Anlagen und komplette Linien zum Füllen und Verschließen von Dosen und Gläsern mit Pulver- und Trockenprodukten zu positionieren. Stark exportorientiert, bietet die bereits vierte Interpack-Teilnahme dem 2013 gegründeten schweizerischen Unternehmen wiederum eine ideale Gelegenheit, ihr konsequent auf die Bedürfnisse einer durchaus anspruchsvollen Klientel ausgerichtetes Produktionsprogramm zu präsentieren.
Letztmaligen Besuchern noch als Swiss Can Machinery AG in Erinnerung, hatte die Mitte 2023 erfolgte Umfirmierung lediglich den Grund, den Namen zu verkürzen, und keinerlei Auswirkungen auf das operative Geschäft bzw. das Management, dem als gleichberechtigte Geschäftsführer Michael und Marc Grabher vorstehen. Während der Erstgenannte, der eine fundierte Ausbildung in Produktions- und Prozesstechnik besitzt, als CEO den kaufmännischen Bereich managt, zeichnet sein Bruder als Diplom-Ingenieur und CTO für die technische Seite verantwortlich.
In Düsseldorf werden drei Maschinen zu sehen. Im Mittelpunkt steht eine Twin-Version des Bestsellers V-matic 127-3. In dieser neuen Ausführung erreicht der gemäß seiner Typisierung auf Durchmesser von max. 127 mm ausgelegte Dosenverschließer eine Leistung von bis zu 35 Stück pro Minute.
Darüber hinaus werden zwei Halbautomaten demonstriert. Zum einen das ebenfalls zum Evakuieren bis zu < 0,5 % Restsauerstoff, Begasen und Verschließen unter Schutzgasatmosphäre konstruierte Modell V 127, zum anderen eine Verschließmaschine, die speziell zur Siegelung von Kartonböden auf Kartondosen entwickelt wurde. Sie trägt die Bezeichnung K 99 compact, die sowohl auf verarbeitbare Dosen-Durchmesser von maximal 99 mm als auch die platzsparende Bauweise der einbahnigen Anlage hinweist.
Als besonderes Highlight ihres Messestands wird die Swiss Can AG auf einer so genannten Holowall als 3D-Erlebnis ein komplette Dosenverschließlinie visualisieren und bei dieser Gelegenheit auch über ihr sonstiges Fertigungsprogramm und lieferbare Erweiterungskomponenten informieren. Dieses umfasst u.a. Verdeckelungsmaschinen bzw. Capper und Löffelspender. Unter hygienischen Gesichtspunkten sind UV- oder Pulsed Light-Entkeimungssysteme sowie mit ionisierter Luft und rotierenden Düsen arbeitende Reinigungssysteme sinnvolle Ergänzungen der Linien. Zur Produktsicherung dienen die Lasermarkierung von Dosen oder Kamerasysteme zur Prüfung und Serialisierung der Behältnisse. Als komplettierende Peripher-Aggregate können verschiedenste Förderbänder installiert werden.