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Freundlicher Start

Das Milcherzeugungsniveau in Deutschland verzeichnet weiterhin einen leicht saisonalen Anstieg und orientiert sich dabei leicht unter der Erzeugungshöhe des Vorjahres, aber dafür deutlich über 2022. Die Kältewelle in dieser Woche könnte das Potential etwas eindämmen. Die Absatzmärke für Milcherzeugnisse haben sich nach dem Jahreswechsel erstaunlich gut entwickelt und verzeichnen einen für die Jahreszeit, gute Vermarktungsumfang bei gleichzeitig festen Konditionen. Die Exportgeschäfte nehmen wieder ihre gewohnte Absatzgröße bei unveränderten Erlösen ein.

Milchfett: hohe Deckungskäufe bei Blockware
Die Verkaufszahlen an Milchfett für den Januar beginnen sehr vielversprechend. Normalerweise gehen die Handelsmengen nach den vielen Feiertagen bei Butter und Rahm zurück und erreichen erst gut vier Wochen nach Neujahr wieder eine normale Absatzmenge. In der ersten Januarhälfte ist dagegen der Handelsumfang sehr ansprechend, wobei neben Stückware sehr gute Verkaufszahlen für Blockbutter erreicht werden konnten. Vielleicht werden schon Deckungskäufe getätigt, da die Faschingszeit sehr kurz ausfällt, und Butter/Butterschmalz für Faschingskrapfen ausreichend benötigt werden. Gleichfalls werden Rahm und Sahne gut geordert, so dass allgemein das Preisniveau auf einer festen Basis fußt.

Hartkäse: noch normaler Absatz
Es ist nicht verwunderlich, dass die Vermarktungsmöglichkeiten für Hartkäse kurz nach den Feiertagen etwas schwächer ausfallen. Über den Lebensmitteleinzelhandel (LEH), Export und Großhandel sind die aktuellen Verkaufszahlen noch rückläufig. Da die Produktion und somit das Angebot der Marktnachfrage gut angepasst ist, können weiterhin feste Preise erzielt werden.

Schnittkäse: Handelsmengen nehmen zu
Der anfängliche „Nachfragedurchhänger“ zum Jahreswechsel für Milcherzeugnisse hat sich heuer nicht ganz bestätigt. Die jahreszeitlich tendenzielle Schwäche bei Schnittkäse bleibt außen vor und verzeichnet eher relativ gute Handelsmengen im Abverkauf bei Edamer beider Fettsorten, Gouda und den Schnittkäsespezialitäten. Neben dem ansprechenden Inlandsgeschäft gehen auch mittlerweile im Export freundliche Anfragen ein. Das Preisgefüge ist weitestgehend fest und im oberen Notierungsbereich wird auch häufiger schon die vier-Euro-Grenze überschritten.

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