„Pacture“ macht Schluss mit Stretchfolie und Wickelstress im Handel: Statt Wegwerfplastik schützen Mehrweghüllen aus recyceltem, gewobenem Kunststoff (Polypropylen) der Kupek GmbH die Ware auf Rollwagen im Lebensmittel- und Nonfoodsektor – schneller, günstiger und ohne Plastikmüll am Zielort. Das Unternehmen aus dem bayerischen Schneckenlohe testete das frisch patentierte System drei Jahre lang an 12.000 Einheiten bei der größten Bio-Fachmarktkette Europas. Das Ergebnis: Der Händler sparte etwa 100 Tonnen Plastikmüll pro Jahr, 50 Prozent der Arbeitszeit und damit 125.000 Euro Personalkosten.
Pacture ist nun serienreif und in drei Größen erhältlich. Jedes Set besteht aus zwei Teilen und ist in der Praxis einfach anzuwenden: Mitarbeiter stülpen die Schutzhüllen an Einschüben über die Seitengitter der Rollwagen, klappen sie auf und schließen sie an den Seiten mit dicken Klettverschlüssen – fertig.
Laut §22 der Straßenverkehrsordung (StVO) haben der Absender und der Fahrzeugführer die Pflicht, die Ladung so zu sichern, dass sie bei Vollbremsungen nicht verrutscht oder umfällt. Das
Problem: Stretchfolie lässt sich einmal angebracht nicht mehr öffnen und wird beim Abwickeln zu Plastikmüll. Beim Einfahren in den Lkw haftet sie beim Kontakt mit anderen gewickelten Rollwagen, was Zeit und Nerven kostet. Die Pacture Sets aus recyceltem, gewobenem Kunststoff (Polypropylen) gleiten besser beim Einfahren in enge Laderäume und lassen sich auch gepackt mit einem Handgriff innerhalb von Sekunden öffnen und schließen, sodass Ware entnommen oder hinzugefügt werden kann – ohne Abfall.