Die Mehrheit der Fonterra-Landwirte hält den Aktionärsrat der Genossenschaft laut einem neuen Bericht für ineffektiv. Im ersten Teil einer selbst vom Aufsichtsrat angestellten zweiteiligen Untersuchung folgten 1.400 Adressaten einer Online-Umfrage unter anderem den Kommentar des Landwirtschaftsministers Damien O’Connor, wonach der Rat “weniger ein Wachhund als ein Schoßhund” sei. Die Online-Umfrage befasste sich mit vier Themen: Vertretung der Landwirte, Überwachung der Leistung von Fonterra, Verbindungen zwischen dem Unternehmen und den Landwirten und die Rolle des Rates bei der Steuerung der Genossenschaft. Die meisten Befragten gaben an, sie schätzten die Existenz des Rates, aber 60% bewerteten seine Leistung als weniger bis mäßig effektiv und fast 10% schlugen vor, ihn aufzulösen, wobei sie schlechte Leistung, strukturelle Mängel und/oder ein schlechtes Kosten-Leistungs-Verhältnis anführten. Viele Landwirte waren der Meinung, der Rat habe wenig Einfluss auf den Vorstand von Fonterra, der dem Bericht zufolge oft nicht bereit ist, sich mit ihm zu befassen oder ihm zuzuhören.
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- Roland Sossna