Die Confagricoltura Emilia Romagna schlägt Alarm und weist darauf hin, dass die Bauernhöfe, deren Milch für die Herstellung von Parmigiano Reggiano verwendet wird, nun das zweite Jahr in Folge mit Verlusten abschließen. Die beträchtliche Stabilität der Verkaufsmengen des Königs der Käse auf dem heimischen Markt und die relative Erholung auf internationaler Ebene reichen nicht aus, um die seit zwei Jahren sinkenden Großhandelspreise angesichts der nach wie vor hohen Milchproduktionskosten zu erhöhen.
Nach Schätzungen der Confagricoltura Emilia Romagna liegen die durchschnittlichen Produktionskosten pro 100 kg Milch für Parmigiano Reggiano im Jahr 2023 bei 75-76 Euro liegen, einschließlich der Kosten für die Fütterung des Viehs (Zukauf und Eigenproduktion von Futtermitteln) und der Kosten für abhängige und Familienarbeit.
Was die Situation verschärft, ist vor allem der Rückgang der Großhandelsnotierungen für Parmigiano Reggiano um 5,2 % im Zeitraum von Januar bis September 2022-2023, von 10,57 Euro auf 10,02 Euro pro Kilo. Besorgniserregend war der Rückgang um 8 % im Oktober: Innerhalb eines Jahres sank der Preis von 10,41 auf 9,58 Euro pro Kilo (Quelle: CFPR – Großhandelspreise für 12 Monate gereiften Käse).
Foto: Consorzio Parmigiano Reggiano