Die Schweizer Molkerei Cremo ist lt. CEO Ralph Perroud auf einem guten Weg. Das Potenzial des Unternehmens sei groß, ebenso der Wert der Mitarbeitet und die Qualität der Produkte. Das größte Verbesserungspotenzial gebe es bei effizenteren Prozessen und bei der besseren Vermarktung der eigenen Marken. Die finanzielle Lage bleibt angespannt, so Perroud, es werde noch zwei bis drei Jahre dauern, bis das Unternehmen wieder den Platz einnimmt, den es verdient. Cremo habe in der Vergangenheit einen starken Fokus auf Mengenwachstum gelegt. Heute stehe man einem volatileren Markt gegenüber.
Ein wichtiges Teilprojekt der Transformationsstrategie von Cremo ist die mögliche Auslagerung der Logistik. Cremo hat heute 30 Last- und Lieferwagen und beschäftigt in diesem Bereich rund 100 Mitarbeitende. Um zu klären, ob die Logistik angesichts von anstehenden Investitionen noch zum Kerngeschäft gehören soll, hat Cremo den Bereich ausgeschrieben .
Beim B2B-Kanal “Petit Crémier” soll die Administration zentralisiert, das Produkt- und Kundenportfolio analysiert und eine klare Aufgabenteilung vorgenommen werden,.
Ab 2024 führt Cremo ein Zielsetzungs- und Leistungsmessungssystem für alle Mitarbeiter ein.