Die Rabobank geht davon aus, dass die Milchpreise in den wichtigsten Milcherzeugerländern der EU in den kommenden Monaten weiter steigen werden. Unter Berücksichtigung der Prämien und etwaiger höherer Fett- und Eiweißgehalte ist etwa im Mai ein Milchpreis von 50 Cent in Sicht.
Trotz steigender Milchpreise hinkt die Milcherzeugung in den wichtigsten Exportländern weiterhin hinterher. So ist die Milcherzeugung im vierten Quartal 2023 in den Vereinigten Staaten (USA) um 0,7 % und in der EU einschließlich Großbritannien um 1,7 % gesunken. Die Rabobank geht davon aus, dass sich dieser Trend in der ersten Hälfte dieses Jahres weitgehend fortsetzen wird. Danach wird sich eine Erholung einstellen. Dennoch wird erwartet, dass die Milchmenge in diesem Jahr ein ähnliches Niveau wie 2023 erreichen wird.
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- Roland Sossna