Abgebildet sind von links: Landtagsabgeordneter
Paul Locherer; Architekt Philipp Grath; LAZBW Wangen Einrichtungsleiter Dr.
Erwin Kitzelmann; Minister Peter Hauk; Architekt Stefan Probst
Ministerbesuch im Landwirtschaftlichen Zentrum Wangen
Der baden-württembergische Minister für Ernährung und
Ländlichen Raum, Peter Hauk, hat am 26. August das Landwirtschaftliche Zentrum
Baden-Württemberg – Milchwirtschaft Wangen – (Landwirtschaftliches Zentrum
Baden-Württemberg) besucht. Vor Ort ließ er sich erklären, wohin die 4,75
Millionen Euro Fördermittel fließen, die das Landwirtschaftliches Zentrum
Baden-Württemberg für Sanierung und Umbau genehmigt bekam.
„Um fit für die Zukunft zu sein, müssen wir auch in Köpfe
investieren", sagte Hauk bei seinem Besuch beim Landwirtschaftliche Zentrum
Baden-Württemberg – Milchwirtschaft Wangen – vor Vertretern der Einrichtung
sowie dem Landtagsabgeordneten Paul Locherer und Wangens Oberbürgermeister
Michael Lang. Deshalb seien die Fördermittel in einer solchen
Bildungseinrichtung richtig und wichtig.
Bund und Land fördern
Insgesamt vier Millionen Euro fließen aus dem Fördertopf des
Bundes in die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am Landwirtschaftlichen Zentrum
Baden-Württemberg. Hinzu kommen 750 000 Euro aus dem
Landesinfrastrukturprogramm. Geld, das bis 2011 verbaut sein muss. Deshalb
wurde schnell nach Bewilligung das Architektenbüro Grath aus Ravensburg mit der
Planung betraut. Philipp Grath und Projektleiter Stefan Probst stellten
Minister Hauk und den Anwesenden ihr Modell vor. Besonders der idyllische
Innenhof soll demnach erhalten bleiben. „Wir kamen da rein und waren wirklich
überrascht, welches Kleinod hier zu finden ist", sagte Grath. „Das dürfen wir
nicht kaputt machen."
Im Hof solle eine Absenkung erfolgen, in der dann das
Untergeschoss Platz findet. Ganz bewusst wolle man einen „Kellercharakter"
verhindern. Dort werden dann die Lehrmolkerei erweitert, Multifunktionsräume
installiert sowie neue Umkleideräume und Toiletten eingerichtet. Über einem
überdachten Eingang soll man in das zweigeschossige Foyer gelangen, in dem auch
Platz für etwaige Computer-Arbeitsplätze eingeplant wird. Wichtig sei auch die
Begrünung der Außenanlagen. „Schließlich soll man hier gerne lernen", so
Architekt Grath.
Investitionen machen Sinn
Dass die Investitionen in Wangen Sinn machen, darüber ist
sich Minister Peter Hauk im Klaren. Baden-Württemberg müsse sich auf eine
schwierige Zeit vorbereiten. Deshalb sei es wichtig, zu einem „innovativen
Standort" zu werden, sagte er. Mit der Förderung des Landwirtschaftlichen
Zentrum Baden-Württemberg in Wangen wolle man ein klares Signal setzen: „Wir
sind froh, dass uns das Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes so große
Freiheiten gelassen hat, so dass viel frisches Geld investiv verwendet werden
kann", freute sich der Minister. Mann müsse sich in naher Zukunft nicht nur an
der Tagsproduktion orientieren, sondern Weitsicht beweisen. Wangen sei mit
seiner Ausbildungsstelle ein wichtiger Baustein in der aktiven Unterstützung
der milchverarbeitenden Industrie durch das Land.