Mexikos Wirtschaft ist acht Quartale in Folge gewachsen, nun könnte sich eine Verlangsamung abzeichnen. Wie sich das auf die Nachfrage nach Milchprodukten im Jahr 2025 und darüber hinaus auswirken wird, ist nicht abschätzbar. Bisher war die Nachfrage hoch und wird voraussichtlich im nächsten Jahr wieder steigen, was die US-Exporte ankurbeln dürfte.
Einem aktuellen Bericht des USDA Global Agricultural Information Network (GAIN) zufolge wird die mexikanische Milchproduktion im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 2 % auf ca. 13,6 Mio. t steigen.
Trotz des erwarteten Wachstums der Milcherzeugung bleibt Mexiko ein Markt mit Milchdefizit. Die mexikanische Käse- und Butterproduktion soll 2024 im Vergleich zu diesem Jahr um 2 % steigen, aber Mexiko wird immer noch etwa 27 % seines Käse- und 5 % seines Butterbedarfs importieren müssen, so das USDA. Der Käseverbrauch, der seit Jahren zunimmt, wird 2024 im Vergleich zu diesem Jahr um 2 % steigen, da sowohl die Kaufkraft als auch die Bevölkerung wächst.
Nach Angaben des USDA wird der mexikanische Verbrauch von Magermilchpulver im nächsten Jahr im Vergleich zu 2023 um 11 % auf 498.000 t ansteigen, aber die mexikanischen Milchtrockner werden ihren Durchsatz im nächsten Jahr voraussichtlich nur um bescheidene 1.000 t auf 49.000 t erhöhen können. Das bedeutet, dass die Importe, die 90 % des Gesamtverbrauchs ausmachen, nach Angaben des USDA um etwa 13 % steigen.
Abb.: Pixabay