Konica Minolta und das Schweizer Start-up Planetary arbeiten an einer Lösung, die künstliche Intelligenz (KI) und Sensortechnologie einsetzt, um die Produktion von durch Präzisionsfermentation gewonnenen Zutaten, einschließlich milchähnlicher Proteine, zu optimieren. In Verbindung mit den von Planetary angebotenen Dienstleistungen zur Produktivitäts- und Bioprozessverbesserung könnte die Lösung die Kosten um bis zu 30 % senken.
Die Technologie, die sich derzeit in der Entwicklung befindet, nutzt das Fachwissen von Konica Minolta in den Bereichen Überwachung und Sensorik, um Bioprozessdaten in Echtzeit zu generieren. Diese Daten werden an die KI weitergeleitet und in Prozess- und Steuerungsempfehlungen zur Optimierung des Fermentationsprozesses umgesetzt.
Die Fermentation im industriellen Maßstab ist ein Schwerpunkt des Genfer Unternehmens Planetary, das im Jahr2021 mit der Idee gegründet wurde, ein zentrales Problem vieler Start-ups in diesem Sektor zu lösen: die Skalierung der Produktion ohne den finanziellen Aufwand für Investitionen in die Infrastruktur. Zusätzlich zu dieser Infrastruktur bietet das Unternehmen über seine “BioBlocks”-Plattform eine Reihe von Dienstleistungen an, die dazu beitragen, die Produktion zu rationalisieren und die Kosten in der gesamten Wertschöpfungskette zu minimieren.
“Wir bieten Prozesseinführung, -optimierung, -validierung und -produktion vom Labor- bis zum 50.000-Liter-Maßstab”, so Julian Iacovelli, Director Business Operations bei Planetary. “Die Engpässe in der Branche liegen nicht nur in einem Kapazitätsmangel. Die Optimierung der Bioprozesse spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, Produkte in großem Maßstab und zu geringen Kosten auf den Markt zu bringen.”