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Klage gegen belgische Milchpreisabsprache?

 

Die im Juli zwischen Handel und Molkereien in Belgien
erfolgte Vereinbarung einer Anhebung der Verkaufspreise um so den Milchpreis
erhöhen zu können, wird vom belgischen Verbraucherschutzverband Oivo kritisiert
– da überall im Land nun derselbe Preis für Milch gilt, sei eine unzulässige
Preisabsprache erfolgt, lautet der Standpunkt der Organisation, die nun Klage
bei der EU Kommission erheben will.

Im Juli war zwischen LEH und Milchindustrie vereinbart
worden, dass die Händler pro Liter Konsummilch 14 Cent in einen Fonds zahlen
sollten, der Geld direkt an die Landwirte auszahlt. Dies sollte ohne Erhöhung
der Verbraucherpreise erfolgen, die Milcherzeuger sollten im Mittel etwa 2 Cent
je Liter Anlieferung aus dem Fonds erlösen. Inzwischen sind die LEH-Preise
jedoch angehoben worden, und zwar auch für aus Deutschland importierte
Konsummilch. Laut Oivo kostete ein Liter fettarme Milch in Belgien vor der
Vereinbarung 43 Cent, nun soll der Handel flächendeckend 57 Cent verlangen.

 

 

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