Die niederländische Regierung will mit denGenossenschaften FrieslandCampina und Royal Cosun grüne staatliche Subventionen vereinbaren, um eine zusätzliche Reduzierung der CO2-Emissionen zu erreichen. Das schreibt die Ministerin für Wirtschaft und Klima, Micky Adriaansens, in einem Brief an die Abgeordnetenkammer. Eine grundsätzliche Vereinbarung mit den Genossenschaften soll noch in diesem Jahr getroffen werden. Dies ist der erste von drei Schritten auf dem Weg zu einer endgültigen Vereinbarung über die staatliche Unterstützung.
Die Regierung will mit den Unternehmen mit den größten CO2-Emissionen durch einen maßgeschneiderten Ansatz zusätzliche Reduktionen erreichen, darunter auch maßgeschneiderte Vereinbarungen mit den Düngemittelherstellern Yara und OCI, da für die Produktion von Düngemitteln viele fossile Brennstoffe benötigt werden.
Adriaansens hatte zuvor angekündigt, dass sie zur Erreichung der Ziele den maßgeschneiderten Ansatz auch einigen Unternehmen außerhalb der Gruppe der größten industriellen Emittenten anbieten wolle. Bei den ersten 10 Unternehmen außerhalb der Top-20 wurde nun eine Umfrage durchgeführt, um ihr Interesse an einer individuellen Anpassung zu ermitteln, wobei für jedes Unternehmen mindestens eine zusätzliche CO2-Reduktion von 0,1 Megatonnen bis 2030 in Aussicht gestellt werden muss. Bei drei Unternehmen sind nach derzeitigem Kenntnisstand ausreichend Ehrgeiz und Potenzial vorhanden.