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Foodwatch wirft Lidl verspätete Informationspolitik vor

Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch beschuldigt Lidl,schon länger von der Kontamination des Harzer Käses gewusst zu haben, der jetzt aus den Regalen genommen wurde. Bereits am 20. Januar habe es einen Bericht gegeben, der die Infektion des Käses mit Listeriose-Bakterien aufdeckte. Der österreichische Hersteller habe am 23. Januar den Rückruf gestartet – aber Lidl habe erst am 16. Februar eine öffentliche Warnung herausgegeben. Lidl weist diese Vorwürfe zurück. So heißt es in einer Presserklärung von Samstag: „Lidl hat als erstes Handelsunternehmen nach Information durch die deutschen Behörden am Freitag, 22. Januar 2010 abends, sofort reagiert und die Ware aus dem Verkaufgenommen. Am 23. Januar 2010 wurde von Lidl ein öffentlicher Rückruf gestartet,in dem unmissverständlich vor dem Verzehr des österreichischen Käses gewarnt worden ist. Die Risikogruppen sind konkret genannt worden. Die mit dem Verzehrmöglicherweise verbundenen Risiken – von einer Gesundheits- bis zur Lebensgefahr – wurden ebenfalls ausdrücklich erwähnt.“

 

 

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