Im Rahmen des Bioinformatics Work Package von Food for Health Ireland (FHI) wurden am University College Dublin über 30 neue bioaktive Peptide entdeckt. Diese Ergebnisse entstanden im Zuge des FHI-Programms der intelligenten Milchklassifizierung (Intelligent Milk Mining), wobei sich die Wissenschaftler auf die viel versprechenden biologischen Bestandteile der Molken- und Kaseinproteine konzentrieren können. Davon soll letztendlich auch die Entwicklung neuer funktioneller Lebensmittel profitieren.
Um möglicherweise bioaktive Peptide in den Milchproteinen nachzuweisen, setzt das Bioinformatik-Team auf eine Kombination aus Grundlagen der Evolution und Hinweisen zu Aminosäurensequenzen.
Dr. Nora Khaldi, Leiterin des Bioinformatics Work Package des FHI, erläutert: „Anders als andere Lebensmittel hatte Milch die Möglichkeit, sich mit der Evolution der Säugetiere in den vergangenen 200 Millionen und mehr Jahren ebenfalls zu verändern. Da sich die Milch den Anforderungen der Spezies angepasst hat, enthält sie auch die Bestandteile, die zur Gesundheit der Nachkommen beitragen. Und genau diese nutzbringenden Bestandteile isolieren wir jetzt aus den Milchproteinen."
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