Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) stellt in
einer Pressemeldung klar, dass nicht er das Ruder bei der Breisgaumilch
übernimmt – wie in der Agrarfachpresse getitelt wird. Der Respekt für die
Wahrnehmung ihrer Interessen in der eigenen Molkerei gebühre allein den
Milcherzeugern, die sich dafür entschieden haben, Verantwortung zu übernehmen. „Der
BDM kann und will als Interessensvertretung der Milcherzeuger nicht in die
wirtschaftlichen Belange oder die Entscheidungen der Führungsebene einer
konkreten Molkerei eingreifen. Das liegt – wie in diesem Fall – allein im
Ermessen und in Verantwortung der Milcherzeuger, die als Genossen bzw.
Lieferanten unmittelbar davon betroffen sind und die spezifische Situation in
der Molkerei besser beurteilen können als dies ein Verband je könnte“, so der
BDM. „Wer das Ziel, die Molkerei zu stärken mit „Klappe halten und alles abnicken“
verwechselt, hat den Genossenschaftsgedanken offensichtlich gründlich falsch
verstanden“, kommentiert dazu der Vorsitzende Romuald Schaber.
News
- Moproweb