Die Spitzenverbände der Lebensmittelwirtschaft betrachten
die geltenden Regelungen zur Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln als völlig
ausreichend. Sie sprechen sich gegen eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung
von Lebensmitteln aus. In einem gemeinsamen Positionspapier wenden sich der
Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL), die
Bundesvereinigung der Deutschen Ernaehrungsindustrie (BVE) und der
Handelsverband Deutschland (HDE) nachdrücklich gegen eine entsprechende Änderung
der Lebensmittelinformationsverordnung.
Der federführende Umweltausschuss des Europaeischen Parlaments in Brüssel
entscheidet in dieser Frage am 16. März. Zur Abstimmung steht die Einführung
einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung, die auch Zutaten und Rohstoffe
betreffen könnte. Sollte es hierzu kommen, drohen nach Überzeugung der
Lebensmittelwirtschaft den Konsumenten völlig unübersichtliche
Produktetiketten. Das Positionspapier ist im Internet abrufbar unter
www.bll.de.