Während 2009 bei der Schwälbchen AG in Bad Schwalbach und Marburg das Milchverarbeitungsvolumen leicht um 1% auf172,6 Mio. kg anstieg, nahm die Gesamtproduktion in der Unternehmensgruppe um 6% auf 183,6 Mio. kg ab. Dies war auch Folge der Schließung der Harzmolkerei Wernigerode.
Durch den Preisverfall imMarkt musste Schwälbchen einen stark rückläufigen Umsatz um 22,6% auf 91,4 Mio.€ verzeichnen. Die Harzmolkerei hat auch nach der Betriebsstilllegung den Kundenstamm und die Sortimentsführung in Eigenregie behalten, der Umsatz lag mit 10,9 Mio. € um 27,2% unter Vorjahr. Die Schwälbchen Frischdienst GmbH konnte in Anbetracht der schwierigen Lage im Außer-Haus-Markt teilkonsolidiert Umsatzerlöse in Höhe von 86,9 Mio. € erreichen (- 2,1%), im von der Rezessionstark betroffenen Großverbraucherbereich gab es Marktanteilsgewinne. Der Gesamtumsatz der Schwälbchen-Gruppe (343 Mitarbeiter) in Höhe von 171,5 Mio. € lag um 15,3% unter Vorjahr.
Trotz der Verwerfungen am Milchmarkt konnte Schwälbchen mit höherem Anteil von Wertschöpfungsprodukten die Sortimentsstruktur positiv voranbringen. Qualität und Frische sowie Regionalität und Nachhaltigkeit bildeten den Anspruch an eine ganzheitliche Markenkommunikation. Daher wurde in das Marketing und in die Distribution der "Grünen Linie" und von "Caffreddo" nach wie vor hoch investiert.