„Die Nutztierhaltung verbraucht einen großen Anteil der
weltweiten Ressourcen und verursacht einen signifikanten Anteil der weltweiten
Treibhausgasemissionen“. Außerdem „übt [sie] einen immer stärker werdenden
Druck auf Land, Luft, Wasser und die biologische Vielfalt aus.
Korrekturmaßnahmen sind nötig“, heißt es in dem vergangene Woche veröffentlichten
Jahresberichts der Welternährungsorganisation FAO. Als eine solche
Korrekturmaßnahme empfiehlt die FAO, die Nutztierhaltung zu besteuern, damit
die Kosten der Umweltverschmutzung durch die Produktion von Fleisch, Milch und
Eiern nicht länger von der Allgemeinheit, sondern von den Verursachern getragen
werden. „Ein Sektor, der dermaßen auf Kosten der Allgemeinheit agiert, muss
stärker reguliert werden“, fordert Wolfgang Schindler, Präsident der Albert
Schweitzer Stiftung. Die Stiftung fordert die Bundesregierung daher auf, den
Empfehlungen der FAO zu folgen.