Im Mittelpunkt der letzten Sitzung der Fachgruppe „Lipideder Milch" bei der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft (DGF) standenAusführungen verschiedener Experten zum Thema Milchfett.
- Laut Prof. Gerhard Jahreis, Uni Jena und Vorsitzender der DGF-Fachgruppe „Lipide der Milch" muss Milchfett bei der Verteilung gesättigter Fettsäuren differenziert betrachtet werden. Das Verhältnis von omega-6- zu omega-3-Fettsäuren ist optimal.
- Wiederkäuer-typische gesättigte Fettsäuren (C15:0 und C17:0 als Marker der Milchfettaufnahme) sind negativ mit kardiovaskulären Risikofaktoren assoziiert.
- Milchfett kann durch Umstellung der Fütterungsbedingungen positiv beeinflusst werden. Weidende beziehungsweise reichlich mit Grünfutter gefütterte Kühe zeichnen sich durch einen relativ geringen Anteil an gesättigten Fettsäuren als auch durch einen erhöhten Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie an konjugierte Linolsäuren im Milchfett aus.
- Der Gehalt der Milch an den gesättigten Fettsäuren Laurin-, Myristin- und Palmitinsäure ist relativ vergleichbar mit pflanzlichen Streichfetten.
- Zwischen Milchverzehr und koronarer Herzkrankheit besteht kein Zusammenhang.
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