Erstmals wurden am 11. Juli in Thessalien (Mittelgriechenland) Fälle von Ziegenpest entdeckt. Die Krankheit breitete sich schnell auf Betriebe im benachbarten Rumänien aus, woraufhin die Behörden fast 58.000 Schafe und Ziegen keulten. Um den Ausbruch des Virus zu bekämpfen, haben die griechischen Behörden landesweite Beschränkungen verhängt, darunter ein Verbot, Schafe und Ziegen aus den Betrieben zu verbringen.
Die Seuche stellt eine erhebliche Bedrohung für die griechische Viehwirtschaft und die Herstellung des für Griechenland typischen Feta-Käses dar, der ein Eckpfeiler der griechischen Wirtschaft ist. Etwa 40 % des griechischen Weichkäses werden aus Schaf- und Ziegenmilch in Thessalien hergestellt. Griechenland produziert jährlich rund 140.000 Tonnen Feta und exportiert davon 65%.
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