Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Mintel naschen mehr als 80 % der Verbraucher im Vereinigten Königreich, in Deutschland und in den USA zwischen den Mahlzeiten.
Und auch wenn Lebensmittelinflation weiterhin die Snacking-Landschaft beeinflusst haben salzige Snacks ein Wachstum erfahren, was zum großen Teil auf ihre relative Erschwinglichkeit zurückzuführen ist. Käse passt besonders gut in diese Nische und wird von den Verbrauchern als praktische und vielseitige Option angesehen.
„In den USA profitiert der Käsemarkt von der Zunahme der Snacking-Gelegenheiten, da Käse aufgrund seiner Sättigung und Bequemlichkeit immer häufiger als Snack verwendet wird“, sagt Mintel. Auch in Deutschland hat der Trend zur „Snackifizierung“ zu einer erhöhten Nachfrage nach Käsesnacks geführt, mit einem deutlichen Anstieg des Käsekonsums als Snack von 42 % im Jahr 2019 auf 51 % im Jahr 2021.“
Ob es darum geht, Mini-Käse mit zur Arbeit oder zur Schule zu nehmen, die Tragbarkeit von Käse macht ihn zu einer bevorzugten Wahl für Verbraucher mit einem geschäftigen Lebensstil. „In den USA haben hybride Arbeitsmodelle die Vielseitigkeit von Käse unterstrichen, da er zu Hause, auf dem Weg zur Arbeit oder im Büro verzehrt werden kann“, so Mintel.
Cathedral City hat einen Marktanteil 51,5% bei allen im UK als Snacks verkauften Käseprodukten. Das spezielle Portfolio zeigt ein Wachstum von 35%, bzw. 22% bei für Kinder gedachten Produkten. Die Ranges Cathedral City Mature Minis und Cathedral City LunchPacks verzeichneten 2023 einen Umsatz von 16 Mio. £ bzw. 3,1 Mio. £ mit Steigerungsraten von 15,7% bzw. 65,5%. Im UK gibt es klare Präferenzen für kleinere Produkteinheiten, da die Verbraucher verschiedene Sorten probieren möchten. In Deutschland sind speziell jüngere Käufer an neuen Angebotsformen und Geschmacksvarianten interessiert.
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