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Im Strudel des Handelskriegs

China untersucht ab heute mögliche Dumpingpraktiken bei aus der Europäischen Union importierten Milchprodukten. Die Mitteilung kommt einen Tag, nachdem die Europäische Kommission einen überarbeiteten Zollplan für in China hergestellte Elektrofahrzeuge veröffentlicht hat.

Die Untersuchung der Molkereieinfuhren konzentriert sich auf verschiedene Arten von Käse, Milch und Sahne für den menschlichen Verzehr in China. Auslöser ist eine Beschwerde, die am 29. Juli im Namen der einheimischen Milchindustrie von der Dairy Association of China und der China Dairy Industry Association eingereicht wurde, so das zuständige chinesische Ministerium.

China will 20 Subventionsregelungen aus Österreich, Belgien, Kroatien, der Tschechischen Republik, Finnland, Italien, Irland und Rumänien untersuchen. Von diesen Ländern ist Irland der bei weitem größte Exporteur von Milcherzeugnissen nach China, mit einem Umsatzwert von 461 Millionen Dollar bis 2023.

Die Europäische Union war nach Neuseeland Chinas zweitgrößter Lieferant von Milcherzeugnissen, auf den 36 % des gesamten Importwerts 2023 entfielen. Milchprodukte im Wert von 1,7 Milliarden Euro wurden nach China geliefert. Ein Jahr zuvor waren es noch 2 Milliarden Euro.

 

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