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Quelle: POSpulse, Berlin

Vergleichsstudie

Eine aktuelle Verbraucherumfrage des Berliner Mafo-Instituts POSpulse zeigt deutlich, wie stark die Preiswahrnehmung im Lebensmitteleinzelhandel im Jahr 2025 zugenommen hat. Rund 48 Prozent der Befragten empfinden die Preise im Supermarkt als „etwas teurer“, weitere 40 Prozent sprechen sogar von „viel teurer“. Damit liegt der Anteil derjenigen, die eine moderate Verteuerung feststellen, etwas höher als noch im ersten Quartal 2025.

Auch beim Einkaufsverhalten lassen sich deutliche Verschiebungen erkennen: Während rund 30 Prozent der Konsumenten angeben, ihr Verhalten nicht verändert zu haben, berichten knapp 60 Prozent, dass sie insgesamt mehr Geld für Lebensmittel ausgeben. Nur etwas mehr als zehn Prozent geben an, weniger auszugeben.

Besonders im Bereich der Milchprodukte macht sich der Preis- und Markendruck bemerkbar. 40 Prozent der Befragten greifen inzwischen im selben Geschäft zu einer günstigeren Marke. Zu Jahresbeginn hatte dieser Anteil noch bei etwa einem Drittel gelegen. Mehr als drei Viertel der Verbraucher sind zudem überzeugt, dass sich Milchprodukte im Vergleich zum Vorjahr verteuert haben.

Damit wird deutlich: Steigende Preise im Einzelhandel beeinflussen nicht nur die Wahrnehmung, sondern auch die Kaufentscheidungen – gerade im sensiblen Segment der Milchprodukte.

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