Mit dem Geltungsbeginn der europäischen Verpackungsverordnung PPWR im August erweitert der HERMA Geschäftsbereich Etiketten mit dem neuen Linerless Plus sein Angebot für die trägerlose und damit ressourcenschonende Kennzeichnung in Logistik, Versand und weiteren industriellen Anwendungen. Neben dem silikonfreien HERMA InNo-Liner für automatisierte Print-&-Apply-Anwendungen steht damit jetzt eine klassische Linerless-Lösung zur Verfügung, die sich sowohl für automatische Etikettierung als auch für den in Logistikzentren nach wie vor weit verbreiteten Etikettendruck mit Tischdruckern und anschließender manueller Etikettierung eignet.
Gleichzeitig hat HERMA bei Linerless Plus bekannte Schwachstellen herkömmlicher Linerless-Lösungen gezielt adressiert: Anwender profitieren jetzt von besonders guten Hafteigenschaften und einem verbesserten Schneideverhalten bzw. reduzierten Ablagerungen im Drucker. „Es gibt nicht die eine Linerless-Lösung für jede Anwendung“, sagt Sven Pleier, Key-Account Manager im Bereich Etiketten bei HERMA. „Entscheidend sind der Etikettierprozess, die eingesetzte Technik und die Anforderungen an das Etikett. Aber für nahezu alle Kennzeichnungsfälle in Logistik und Versand können wir jetzt mit InNo-Liner und Linerless Plus eine trägerlose Etikettierung anbieten.“
Linerless-Etiketten kommen ohne das Trägermaterial konventioneller Selbstklebeetiketten aus. Das reduziert den Materialeinsatz und vermeidet Abfall, der nach der Etikettierung entsorgt werden muss. Je 1,5 Millionen Etiketten im Standardformat 105 x 148,5 Millimeter lässt sich bei gleicher Kennzeichnungsleistung beispielsweise etwa 1,37 Tonnen Trägermaterial sparen und der CO2-Ausstoß um 1,42 Tonnen verringern.
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