Die neu gegründete Deutsche Protein Allianz will Kompetenzen entlang der Proteinwertschöpfungskette vernetzen und konkrete Vorhaben begleiten. Im Mittelpunkt stehen Wertschöpfungsketten für tierische und pflanzliche Proteine sowie kombinierte Proteinprodukte. Die Initiative verbindet Landwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung und -produktion, Wissenschaft und Forschung, Lebensmittelhandel, Außer-Haus-Verpflegung und Politik.
Gemeinsam mit ihren Partnern will die Allianz Lücken identifizieren, Kooperationen anstoßen und Vorhaben in die Umsetzung bringen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen sollen Lösungen und Handlungsempfehlungen entstehen, die sich auf andere Regionen, Produkte und Marktsegmente übertragen lassen.
„Ich habe in meiner Arbeit immer wieder erlebt, wie viel Potenzial verloren geht, weil an entscheidenden Stellen der Wertschöpfungskette Partner, Strukturen oder Finanzierung fehlen. Dabei ist in Deutschland alles vorhanden, was wir brauchen, um Proteinvielfalt erfolgreich voranzubringen. Genau diese Lücken möchten wir mit der Deutschen Protein Allianz schließen und die richtigen Akteure frühzeitig zusammenbringen, damit aus guten Ideen tragfähige Lösungen werden, die wirklich den Markt erreichen“, sagt Simone Poppe, Gründerin und Vorsitzende der Deutschen Protein Allianz.
Deutsche Protein Allianz begleitet konkrete Vorhaben
Unternehmen, Betriebe, Forschungseinrichtungen und weitere Organisationen können Fragestellungen, Hemmnisse oder Projektideen in die Arbeit der Deutschen Protein Allianz einbringen. Die Initiative strukturiert die Fragestellungen, macht Lücken und fehlende Verbindungen sichtbar und begleitet die Beteiligten bei der Entwicklung und Umsetzung von Lösungswegen.
Das Spektrum reicht vom Aufbau neuer Wertschöpfungsketten über die Weiterentwicklung bestehender Strukturen bis zur schnelleren Markteinführung innovativer Produkte. Ziel sind wettbewerbsfähige Strukturen für tierische, pflanzliche, kombinierte und neuartige Proteinlösungen.
Künftig soll ein interdisziplinär besetzter Beirat die Arbeit begleiten. Vorgesehen sind Erfahrungen aus Agrar- und Ernährungswirtschaft, Pflanzenzüchtung, Landwirtschaft, Politik, Finanzierung sowie Innovations- und Gründungsförderung. Die verschiedenen fachlichen Perspektiven sollen dazu beitragen, Projekte praxisnah zu beurteilen, Impulse zu geben und die Übertragbarkeit der entwickelten Lösungen zu stärken.
Weitere Informationen unter: www.proteinallianz.de