Laurenz Kirchner, Managing Director und Lead der Data & AI Practice bei valantic, sagt: „Mit dem stringenten Einsatz von KI können Prozesse auf eine neue Stufe gehoben werden. Unternehmen, die KI erfolgreich einsetzen, können gleichzeitig die Prozessgeschwindigkeit erhöhen sowie bei weniger Aufwand bessere Ergebnisse und damit bessere Prozessqualität erzielen. Diese drei Dimensionen gleichzeitig positiv zu beeinflussen, schafft derzeit keine andere Trendtechnologie. Unsere Studie zeigt auf, wie Unternehmen diese Potenziale heben können.“ Foto: valantic
Keine Zukunft ohne Künstliche Intelligenz (KI)? Eine neue Studie der Digitalberatung valantic in Kooperation mit dem Handelsblatt Research Institut (HRI) gibt hierauf eine klare Antwort: Unternehmen, die nicht konsequent auf KI-Technologien setzen, werden bis 2030 ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Vier von fünf Entscheidern (79 Prozent) stimmten dieser Aussage im Rahmen der neuen C-Level-Befragung „Digital Excellence Outlook 2026 – AI at Scale“ zu. Außerdem steht der KI-Reifegrad der Unternehmen im Fokus der Analyse: Wie gelingt es, KI in der Geschäftsstrategie zu verankern und die Belegschaft zum Einsatz intelligenter Anwendungen zu befähigen? Und was bedeutet die KI-Transformation mit Blick auf die digitale Souveränität der Anwender? Die Studie basiert auf der Befragung von 1.000 C-Levels und IT-Entscheider aus der DACH-Region.
In den meisten Führungsetagen gilt Künstliche Intelligenz inzwischen als die entscheidende Zukunftstechnologie: Mit 86 Prozent schätzt die überwiegende Mehrheit von 1.000 befragten Entscheidern KI als wichtig für den eigenen Unternehmenserfolg bis 2030 ein. Damit liegt die Technologie nun – anders als noch im Vorjahr – klar an der Spitze des Trendrankings des neuen Digital Excellence Outlooks 2026 von valantic und HRI, und damit vor anderen Prio-Themen wie etwa der Cloud-Transformation, Investitionen in Cybersecurity-Technologien oder dem Internet der Dinge.
Viele sehen darüber hinaus einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der KI-Transformation und ihrer Wettbewerbsfähigkeit in der nahen Zukunft. Dass Unternehmen diese bereits bis 2030 verlieren, wenn sie KI nicht in ihre Kernprozesse integrieren, glauben 79 Prozent der Befragten. Die Studie liefert zudem Antworten auf weitere wesentliche Fragestellungen rund um die KI-Transformation.
Ebenso bewerten Vorreiter die Relevanz einzelner Erfolgsfaktoren beim KI-Einsatz anders als die Nachzügler. Während sowohl Vorreiter als auch Nachzügler eine qualitätsgesicherte Datengrundlage als erfolgskritisch für KI-Anwendungen erachten, messen Vorreiter Faktoren wie der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Datenteams und Fachabteilungen, soliden Governance-Strukturen oder der Befähigung der Mitarbeitenden eine deutlich höhere Bedeutung bei, als dies die Nachzügler tun.