Mit einer durchschnittlichen Pro-Kopf-Kaufkraft von 31.193 Euro sollen die deutschen Konsumenten 2026 ein Plus von rund fünf Prozent gegenüber 2025 erreichen, prognostiziert Nielsen IQ. Nominal entspräche dies einem Zuwachs von 1.466 Euro. Für Konsum, Wohnen, Freizeit und Sparen stünden damit insgesamt mehr Geld zur Verfügung.
Mit Blick auf die ersten Wochen des neuen Jahres liegt erneut der Landkreis Starnberg an der Spitze des Rankings. Mit 42.751 Euro pro Kopf verfügt dort keine andere Region über eine höhere Kaufkraft. Als größter Aufsteiger präsentiert sich der Landkreis Lichtenfels. Zwar liegt der oberfränkische Kreis mit 27.926 Euro pro Kopf weiterhin rund zehn Prozent unter dem Bundesdurchschnitt, doch kein anderer Landkreis verbessert seine Position so stark. Exakt den Durchschnitt repräsentiert der Stadtkreis Landau in der Pfalz.
Das Schlusslicht bleibt wie in den Vorjahren der Stadtkreis Gelsenkirchen. Mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 24.538 Euro liegt das verfügbare Nettoeinkommen mehr als 21 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt und verdeutlicht die anhaltenden strukturellen Herausforderungen einzelner urbaner Räume.