Das auf Marketing und Sales spezialisierte Beratungsunternehmen „mafowerk“ hat dazu 2.000 regelmäßig einkaufende Verbraucherinnen und Verbraucher in einer bevölkerungsrepräsentativen Onlinebefragung untersucht. Das Ergebnis: 30 Prozent der Shopper informieren sich inzwischen bevorzugt digital – ein Plus von zehn Prozentpunkten gegenüber 2022. Neun von zehn Online-Nutzern haben mindestens eine Handels-App auf dem Smartphone, im Schnitt werden 5,6 handelsrelevante Apps genutzt. Wichtigste Informationsquelle ist dabei die jeweilige Händler-App (67 %), gefolgt von Online-Prospektportalen (46 %) und Händler-Webseiten (43 %).
Apps wirken zudem absatzsteigernd. Fast jeder zweite Online-Nutzer kauft nach eigenen Angaben mehr im jeweiligen Geschäft ein, 64 Prozent berichten von häufigen oder sehr häufigen Kaufimpulsen durch die App.
Dennoch bleibt Print relevant: Rund 30 Prozent der Befragten setzen weiterhin auf den gedruckten Handzettel zur Einkaufsplanung. Während Jüngere ihn oft als „old fashioned“ bezeichnen, schätzen 71 Prozent der 60- bis 69-Jährigen seine Praktikabilität. Jeder Zweite dieser Altersgruppe nutzt ihn sogar zur Inspiration.