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Ausbildung
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Meisterprüfung Milchtechnologie geschafft

Feierstunde an der HBLFA Tirol: Absolventen und Absolventinnen sowie Ehrengäste, Lehrpersonen und Prüfer bei der Meisterfeier Milchtechnologie 2026 (Foto: HBLFA Tirol)

Im feierlichen Rahmen an der HBLFA Tirol (Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt) in Rotholz standen die 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vorbereitungslehrganges zur Meisterprüfung Milchtechnologie im Mittelpunkt. Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler sowie Innungsmeister Georg Schuler überreichten die Zeugnisse und würdigten die Leistungen der neuen Meisterinnen und Meister, die ihr Know-how künftig in österreichischen Milchverarbeitungsbetrieben einbringen werden. Davon profitieren sowohl die Unternehmen als auch die
Konsumentinnen und Konsumenten – denn hochwertige Lebensmittel bleiben ein zentraler Erfolgsfaktor für den heimischen Markt und für den Export.
„Gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein entscheidender Faktor für die Produktion hochwertiger Milchprodukte in Österreich“, betonte der Vorsitzende der Prüfungskommission und Forschungsleiter der HBLFA Tirol, Klaus Dillinger. „Die Qualität österreichischer Käse kann sich im internationalen Vergleich – etwa mit der Konkurrenz in
der Schweiz und in Frankreich – absolut messen.“
Die Ausbildung zum Milchtechnologie-Meister wird im Zweijahres-Rhythmus an der HBLFA Tirol angeboten. Kooperationspartner sind das Lebensmitteltechnologische Zentrum (LMTZ)
in Wieselburg (NÖ) sowie die Wirtschaftskammer Tirol. Träger der Meisterausbildung ist die HBLFA Tirol, an der auch die Prüfungen stattfinden. Der Lehrplan verbindet Praxis und
Theorie auf hohem Niveau: Neben der Herstellung von Milchprodukten wie Joghurt, Butter, Topfen und Käse stehen vertiefende Inhalte aus Milchverarbeitung, Chemie und
Mikrobiologie auf dem Programm.
An der HBLFA Tirol sind Schule, Forschung und Service unter einem Dach vereint. Neben der Meisterausbildung für Milchtechnologie werden auch die praktischen Gegenstände der
Berufsschulausbildung angeboten. Darüber hinaus gibt es zwei fünfjährige, mit Matura abschließende Fachrichtungen in den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung sowie
Lebensmittel- und Biotechnologie. Für Absolventinnen und Absolventen landwirtschaftlicher Fachschulen steht zudem ein dreijähriger Aufbaulehrgang mit Maturaabschluss offen.
Weitere Informationen: www.hblfa-tirol.at

 

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