News

Mehr Importe aus Uganda

Die kenianische Regierung hat weitere Milchpulverlieferungen aus Uganda in Auftrag gegeben. Hintergrund ist, dass für Kenia in den kommenden Trockenzeit-Monaten ein Rückgang der Milchproduktion zu erwarten ist. Von Juli-August und Dezember-Februar leidet Kenia in der Regel unter einem Defizit bei der Milchproduktion, was die Preise in die Höhe treibt.

Brookside Uganda wird nicht profitierten, da die kenianischen Behörden das Verbot der Einfuhr von Milchprodukten dieses Herstellers aufrechterhalten. Das Unternehmen, das sich im Besitz der ehemals reichsten kenianischen Familie befindet, hat seit März 2023 100 Genehmigungen beantragt, kann aber noch immer nicht nach Kenia verkaufen. Damit bleiben nur Pearl Diaries und Amos Diaries übrig, um Milchpulvermarkt nach Kenia zu senden. Traditionell hält Kenia Milchpulver aus Uganda aus dem Markt, um den eigenen Bauern Absatzmöglichkeiten für Flüssigmilch zu schaffen, insbesondere in Zeiten der Überproduktion.

 

Verwandte Artikel

Märkte

Butter-Lagermengen gestiegen

Der EU-Milchmarkt im zweiten Quartal 2026...
News

Preissteigerung steht bevor

Stimmen aus der Branche zu den laufenden Kontraktgesprächen...
Länderbericht

Große Unsicherheit für die Milchwirtschaft

USA und Kanada tun sich keine Gefallen mit dem Zollkrieg...
Unternehmen

Signifikante Senkung der CO₂-Intensität

Nachhaltigkeitsbericht der britischen Molkereigenossenschaft First Milk...
Unternehmen

Käserei wird ausgebaut

Ulezena stockt Kapazitäten in Bismark auf...
Unternehmen

40 Mio.-€-Investition

BMi baut Geschäftsbereich Ingredients aus...
Nach oben scrollen