Laut dem US-Landwirtschaftsministerium USDA)wird die EU-Milchproduktion im Jahr 2026 voraussichtlich leicht auf 152,8 Mio. Tonnen steigen, ausgehend von geschätzten 152,7 Mio. Tonnen im Jahr 2025, und dies trotz eines anhaltenden Rückgangs der Kuhbestände. Das zu Beginn des Jahres 2026 verzeichnete Produktionswachstum dürfte sich verlangsamen, da sinkende Milchpreise ab Hof sowie steigende Energie- und Düngemittelkosten die Margen unter Druck setzen. Käse dürfte weiterhin das wichtigste Verarbeitungsprodukt bleiben, wobei die EU-Produktion dank des starken Inlandsverbrauchs und der Exportnachfrage voraussichtlich um 0,8 % auf 11 Mio. Tonnen steigen wird. Dieses Wachstum im Jahr 2026 dürfte auf Kosten der Butterproduktion (-1,4 %), Magermilchpulver (-3,3 %) und des Vollmilchpulver (5,4 %) gehen.
Markt
- Roland Sossna
Quelle: USDA