Technik
Quelle: Tetra Pak

Integriertes Wärmepumpensystem

V.l.: Nicole Uvenbeck, Director Factory Sustainable Solutions and OEM Components und Fiona Liebehenz, Vice President Key Components, Plant Solutions and Channel Management  Foto: Tetra Pak

 

Tetra Pak hat sein Portfolios„Factory Sustainable Solutions“ um das neue Tetra Pak Integrated Heat Pump System für Pasteurisierer erweitert. Die Lösung wurde entwickelt, um Lebensmittel- und Getränkehersteller (F&B) dabei zu unterstützen, ihren Energieverbrauch zu senken und Kosten zu reduzieren.

Die Pasteurisierung ist ein zentraler Prozess für Lebensmittelsicherheit und -qualität, doch herkömmliche Systeme sind energieintensiv und basieren typischerweise auf fossilen Brennstoffen zur Erhitzung, sowie elektrischen Kältemaschinen zur Kühlung. Da F&B-Hersteller ihre Effizienz und Nachhaltigkeit steigern möchten, bietet die Optimierung des Energieeinsatzes in diesem Prozess einen Weg, sowohl Kosten als auch Emissionen durch intelligentere Wärmerückgewinnung und -nutzung zu reduzieren.

Das neue Tetra Pak Integrated Heat Pump System baut auf der bestehenden Pasteurisierungstechnologie auf und ergänzt diese um eine hocheffiziente elektrische Wärmepumpe, die Wärme aus dem Pasteurisierungsprozess zurückgewinnt und wiederverwendet. Für jede eingesetzte 1 kWh Strom kann das System bis zu 2 kWh ansonsten verlorener Wärme zurückgewinnen – und ist damit bis zu dreimal effizienter als ein herkömmlicher Wärmetauscher.

Durch die Kombination von Heizen und Kühlen in einer integrierten Lösung optimiert das System zudem den Energieeinsatz im gesamten Pasteurisierungsprozess. Es wertet Niedertemperatur-Abwärme zu höheren Temperaturen auf und erzeugt Eiswasser zur Kühlung. Diese Doppelfunktion hilft dabei, den Gesamtenergieverbrauch und die Betriebskosten1 zu senken und unterstützt Hersteller gleichzeitig dabei, ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und die Auswirkungen volatiler Energiepreise zu reduzieren.

Eine typische Molkereiproduktionslinie könnte den Energieverbrauch der Pasteurisierung um bis zu 77 % senken, Betriebskosteneinsparungen von bis zu 230.000 € pro Jahr erzielen und CO₂-Emissionen um bis zu 650 Tonnen pro Jahr verringern.

 

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