Handel
Quelle: Dairy Reporter

Ein Schlag für den Exporthandel

Die US-Zölle auf Mopro-Einfuhren aus Mexiko (25 %), Kanada (25 %) und China (125 %) sind nach wie vor in Kraft, und der sich verschärfende Handelskrieg mit Peking ist für die US-Milchwirtschaft besonders besorgniserregend, da die Ausfuhren bereits unter Druck geraten sind.

Der Verband Milk Producers Council berichtet, dass die US-Exporteure im Februar 4,3 % weniger Mopro als im Vorjahresmonat ausmachten, wenn man den Schalttag berücksichtigt.

China ist der drittgrößte Exportmarkt für US-Milchprodukte. 2024 wurden 385.485 Tonnen Waren im Wert von 584 Mio. $ dorthin exportiert, was nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums USDA ein Wachstum von 29 % innerhalb von 10 Jahren bedeutet.

Chinas 84%ige Zölle auf US-Waren – die letzte Woche von 34% aufgestockt wurden – traten am Donnerstag, den 10. April, in Kraft. Ein Sprecher der National Milk Producers’ Federation wertet die Zölle als “Schlag für unsere Exporte nach China“. Chinas zusätzlicher Zollsatz wird auf alle importierten Waren mit Ursprung in den USA erhoben. Waren, die vor dem 10. April 2025, 12:01 Uhr, versandt und zwischen dem 10. April 2025, 12:01 Uhr, und dem 13. Mai 2025, 24:00 Uhr, importiert wurden, unterliegen jedoch nicht den zusätzlichen Zöllen.

Verwandte Artikel

News

Neue Podcast-Folge

"Milch und Märkte" - Hybrid kann mehr als Auto...
Unternehmen

Cremo in der Dauerkrise

Verluste und andauerndes Personalkarussell...
Unternehmen

Insolvenzantrag zurückgenommen

Almil AG macht ohne eigene Milch weiter...
Technik

Temperaturüberwachung für Trockeneis-Transporte

Messdaten automatisch als PDF und CSV dokumentieren...
Käseverpackungen von Südpack für Mozzarella, Reibekäse und Stückkäse
News

Käseverpackungen mit Monomaterialkonzepten

Käseverpackungen von Südpack nutzen PE- und PP-Strukturen für Flow Packs,...
News

Stärkung ausgewählter Wertschöpfungsketten

Koelnmesse und die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) bündeln weltweit ihre Kräfte...
Nach oben scrollen