Titelbild der Studie "Impulse für den Standort Deutschland - Neue Chancen durch Künstliche Intelligenz und Kreislaufwirtschaft" von BVE und DIL. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/18130 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.
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Quelle: BVE

Chancen für die Ernährungsindustrie

 

Anlässlich der ANUGA 2025 veröffentlichen die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) die Studie “Impulse für den Standort Deutschland – Neue Chancen durch Künstliche Intelligenz und Kreislaufwirtschaft”.

Die Publikation beleuchtet drei zentrale Bereiche, die maßgeblich über die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Branche entscheiden: Erstens zeigt sie auf, wie Kreislaufwirtschaft und Künstliche Intelligenz ineinandergreifen können. Kreislaufwirtschaft eröffnet neue Möglichkeiten, Nebenströme und Rohstoffe im Produktionsprozess effizienter zu nutzen, während KI dabei hilft, Qualitätssicherung, Prozesssteuerung und Ressourceneinsatz zu optimieren. Gemeinsam bilden diese Ansätze ein Fundament für mehr Nachhaltigkeit und Produktivität.

Darüber hinaus gibt eine Verbraucherbefragung Aufschluss über die Akzeptanz und Erwartungen in der Gesellschaft. Mehr als 70 Prozent der Befragten kaufen gezielt Lebensmittel “Made in Germany” – vor allem wegen hoher Qualität, Sicherheit und kurzer Transportwege. Zugleich betonen sie, dass Investitionen in nachhaltige Technologien nur möglich sind, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Das verdeutlicht die Verantwortung von Politik und Wirtschaft, Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Schließlich macht die Studie anhand konkreter Praxisbeispiele sichtbar, dass Innovationen längst Realität am Standort Deutschland sind: Unternehmen wie KuchenMeister, GoodMills oder Unilever zeigen, wie Kreislaufwirtschaft und KI bereits in der Praxis eingesetzt werden – von der Optimierung von Materialflüssen über ballaststoffreiche Upcycling-Produkte bis hin zu automatisierten Produktionsprozessen. Diese Beispiele stehen stellvertretend für eine Branche, die trotz steigender Kosten, Bürokratie und Fachkräftemangel kreative Wege findet, um wettbewerbsfähig zu bleiben und zugleich Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft zu übernehmen.

Mit dieser Publikation wollen die BVE und das DIL aufzeigen, wie Unternehmen die Potenziale von Kreislaufwirtschaft und Künstlicher Intelligenz nutzen können.

 

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